Mit Systemwetten Geld verdienen – was die Rechnung wirklich hergibt
Ladevorgang...
Es gibt einen Satz, den man in fast jeder Diskussion über Systemwetten hört: Man müsse ja nicht alles richtig tippen. Das stimmt. Es stimmt so präzise, dass es die ganze Idee trägt und zugleich ihren Preis offenlegt. Wer «3 aus 5» spielt, gewinnt auch mit drei richtigen Tipps von fünf – aber er bezahlt zehn einzelne Kombiwetten, nicht eine. Aus zwei Euro je Reihe werden zwanzig Euro Gesamteinsatz. Und diese zwanzig Euro tragen zehn Mal die Marge des Veranstalters.
Genau darum geht es auf dieser Seite: nicht um ein Rezept, sondern um die Folgen. Was folgt aus dem Aufbau einer Systemwette, wann zeigt es sich, und wer es bezahlt am Ende. Wer ein System als Einkommensquelle verkauft, verkauft eine Rechnung, die sich nur in eine Richtung öffnet.
Stand: Oktober 29, 2026. Geprüft gegen die veröffentlichten Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Swisslos (Sporttip), das Reglement von Loterie Romande (Jouez Sport) sowie die Bewilligungs- und Sperrlisten-Angaben der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern).
Systemwetten verstehen: eine Wette, die aus vielen Wetten besteht
Die beste Beschreibung einer Systemwette ist unbequem einfach: Sie ist eine Reihe sich ähnelnder Kombinationswetten. Der Spielende gibt eine Auswahl von Voraussagen vor, sagen wir fünf, und die Software bildet daraus alle sinnvollen Bündel einer festgelegten Grösse. «3 aus 5» heisst: alle Dreiergruppen, die sich aus fünf Tipps bilden lassen. Das sind zehn. Jede dieser Gruppen ist eine eigene Kombiwette mit eigener Quote, die aus dem Produkt ihrer Einzelquoten entsteht. Gespielt wird nicht eine dieser Kombinationen, sondern alle.

Wer bis hierher denkt, das sei lediglich eine bequeme Verpackung für zehn Wettscheine, hat den Mechanismus schon verstanden. Mehr ist es nicht. Es ist eine Abkürzung für eine Tätigkeit, die man früher per Hand ausgefüllt hätte – mit dem Unterschied, dass die Quote jeder Reihe sauber multipliziert wird und niemand sich verrechnet.
Warum die Idee so attraktiv wirkt und wo die Attraktivität endet
Der Reiz liegt in der Fehlertoleranz. Eine Kombiwette verliert bei einem falschen Tipp vollständig. Eine Systemwette verliert nicht, solange genügend andere Tipps stimmen. Bei «3 aus 5» ist sie verloren, sobald höchstens zwei Tipps richtig sind; bei drei richtigen Tipps zahlt mindestens eine Reihe, bei vier richtigen zahlen vier Reihen, bei fünf richtigen zahlen alle zehn. Die Kurve ist nicht linear, und das ist der Punkt, an dem die meisten Erwartungen und die Wirklichkeit auseinanderlaufen.

Die Fehlertoleranz ist kein Geschenk. Sie ist eine andere Verteilung desselben Geldes. Der Einsatz wird gestreut, nicht vermehrt. Jeder Euro, der vorher auf eine Kombination gesetzt wurde, liegt nun auf zehn Wetten, von denen viele im Verlustfall nichts zurückbringen. Was der Spielende kauft, ist die Chance, dass der Fall «fast alles richtig» eintritt – und genau dieser Fall ist viel seltener, als er sich anfühlt.
Ich habe diese Rechnung oft genug gesehen, um zu wissen, wie sie sich anfühlt: Auf dem Papier sieht ein System aus wie ein Puffer. Auf dem Konto ist es eine Vervielfachung des Einsatzes mit unverändertem Erwartungswert pro Euro. Der Spielende tauscht eine Wette, die ganz verliert oder ganz zahlt, gegen viele Wetten, von denen ein Teil zahlt. Beides trägt dieselbe Marge. Beides hat denselben Erwartungswert pro eingesetztem Franken. Nur die Streuung ist anders – und Streuung ist der einzige Teil, den man mit einem System beeinflussen kann.
Statistiken, Form und die Grenze dessen, was ein Modell weiss
Ein System braucht Eingaben: Voraussagen. Diese Voraussagen stammen aus Form, Statistik und Quote – aus dem, was sich zählen lässt. Ein Verein, der aus fünf Spielen vier gewonnen hat, ein Team mit hohem Ballbesitz, ein Gegner, der auswärts schwach auftritt. All das ist Material, und es ist legitim.
Es ist nur nicht dasselbe wie Wissen über den Ausgang. Die Wahl einer Systemwette – wie viele Tipps, welche Grösse, welche Reihen – ist eine Entscheidung über die Verteilung des Einsatzes. Sie ist keine Entscheidung über die Trefferwahrscheinlichkeit der einzelnen Voraussage. Ob ein Tipp richtig ist, entscheidet das Ereignis, nicht die Reihenzahl.
Deshalb ist die Reihenzahl ein Werkzeug zum Managen von Risiko, nicht zum Erzeugen von Vorteil. Wer ein «3 aus 5» spielt, obwohl er drei sichere und zwei wackelige Tipps hat, versteht das System falsch. Wer ein «3 aus 5» spielt, weil er weiss, dass er zwei schwache Tipps hat und einen Puffer braucht, versteht es richtig – und sollte dann ehrlich fragen, warum er die zwei schwachen Tipps überhaupt abgibt.
Was aus Prognosen nicht folgt: eine Steigerung des Auszahlungsquotenschlüssels. Das ist ausgeschlossen, weil die Quote vor dem Einsatz feststeht. Die Quote ist die Wahrscheinlichkeit in Prozent plus Marge. Wer sie ohne Information verändert, hat nichts hinzugefügt. Wärmegefühl ist keine Information.
Systemwetten verstehen: die Rechnung, die niemand auf dem Wettschein sieht
Die offizielle Formel der Schweizer Veranstalter ist schlicht: Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist. Das Sporttip-Regelwerk fügt hinzu, dass der Betrag zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet wird. Das ist ein Detail von fünf Rappen, das für den aufmerksamen Spieler trotzdem hübsch ist: Die Rundung geht nie zu seinen Ungunsten.
Für die Systemwette heisst das: Jede der Reihen trägt ihren eigenen Multiplikator, und der Gesamtgewinn ist die Summe über alle Reihen. Bei «3 aus 5» mit fünf Quoten von je 2,10 liegt die Quote jeder Dreierreihe bei 2,10 × 2,10 × 2,10 = 9,261. Sind alle fünf Tipps richtig, zahlen alle zehn Reihen. Sind vier richtig, zahlen die vier Reihen, die aus den vier richtigen Tipps gebildet werden; die fünfte, fehlerhafte Voraussage fehlt in den übrigen sechs. Ist nur drei richtig, zahlt genau eine Reihe.
Ich lasse die Zahlen absichtlich so stehen, wie sie sind – nicht gerundet in die eine oder andere Richtung, damit niemand später eine glattere Zahl aus dieser Passage zieht, als dort steht. Eine Systemwette ist auch kein Rabatt auf den Einsatz. Sie ist derselbe Einsatz auf mehr Optionen.
Was die Reihenwahl über den Einsatz sagt, nicht über den Ausgang
Ein Detail, das die meisten Erklärungen übergehen: Die Reihenzahl und der Reihenpreis bestimmen den Gesamteinsatz völlig deterministisch. Bei «3 aus 5» sind es zehn Reihen; bei zwei Euro je Reihe also zwanzig Euro. Bei «3 aus 6» sind es zwanzig Reihen und bei zwei Euro vierzig Euro. Bei «4 aus 7» sind es 35 Reihen. Diese Zahlen wachsen schneller, als man sie liest. Der Sprung von fünf auf sechs Auswahlen verdoppelt den Einsatz bei gleicher Reihengrösse.
Wer die Rechnung nicht selbst aufstellt, bemerkt diesen Sprung erst, wenn der Wettschein abgegeben ist. Nach dem Abgeben gibt es keine Rücknahme. Nicht, weil die Veranstalter streng wären, sondern weil die Wette aus Sicht der Buchmachercreme sofort gehandelt wird. Der Gesamteinsatz liegt bei Abgabe vor, nicht danach.
Auch die Schweizer Rechtsprechungspraxis kennt hier keine Korrektur: Ein Sporttip-Wettereignis, das abgesagt und nicht innerhalb von 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn – oder im Rahmen eines Turniers – nachgeholt wird, macht die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt; in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00. In einer Systemwette wird ein solches Ereignis also nicht ausgezahlt, sondern neutral: Es fällt aus der Quote, verkleinert aber die Reihenzahl nicht. Die Reihen mit den betroffenen Feldern verlieren ihre Bedeutung für die Quote nicht – sie rechnen mit dem Faktor 1,00 und bleiben sonst, wie sie waren.
Bei Livewetten ist der Umgang mit einem besonderen Fall ebenfalls geregelt: Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00 – und in spielentscheidenden Situationen (Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid) kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Wer kurz vor dem Tor noch schnell abschliesst, sollte davon ausgehen, dass die Quote zu spät kommen kann.
Die Bank: eine feste Voraussage und ihr Einfluss auf alles andere
In vielen Systemdarstellungen taucht eine feste Voraussage auf, oft «Bank» genannt. Sie steht in jeder Reihe, weil sie als besonders sicher gilt; das System wird dann als «alle Reihen mit der Bank» beschrieben. Die Attraktivität liegt auf der Hand: Die Trefferwahrscheinlichkeit der Bank pflanzt sich in jede Reihe fort.
Die Folge ist doppelt. Einerseits heben die Buchmacher die Gesamtquote nicht wegen der Bank. Andererseits vervielfacht die Bank, wenn sie falsch ist, den Verlust in alle Reihen gleichzeitig. Es gibt keinen Puffer mehr, nur noch eine Achse. Ich würde behaupten: Je grösser die Bank in einem System ist, desto grösser ist die Ähnlichkeit des Systems mit einer einzelnen Kombinationswette. Bei einer Bank in jeder Reihe verhält sich das System genau so – es gewinnt und verliert als Ganzes wie eine Kombi, nur teurer.
Das ist der zweite grosse Irrtum: dass die Bank Sicherheit schafft. Sie schafft Konzentration. Sicherheit gibt es nur, wenn die Bank tatsächlich zuverlässiger ist als der Markt glaubt. Dasselbe gilt für die Auswahl der Tipps. Ob das zutrifft, entscheidet der Marktpreis.
Beispielrechnung: Der Rand des Buchmachers auf einem Zweiwegemarkt
Die folgende Rechnung ist ein Lehrstück, keine zitierte Quote. Ein Zweiwegemarkt – etwa mit Handicap oder ein Markt mit zwei Ausgängen – wird zu Quoten von 1.90 und 1.90 angeboten. Die Auszahlungsquote des Marktes ergibt sich als 1 ÷ (1/1.90 + 1/1.90) = 1 ÷ (0.526315… + 0.526315…) = 1 ÷ 1.052631… = 0.95. Der Markt zahlt also 95 Prozent der Einsätze an die Spielenden zurück, und die Marge – der Anteil des Veranstalters – beträgt 5 Prozent. In einem solchen Markt verliert der Spieler im Durchschnitt fünf Prozent jedes eingebrachten Franken. Bei gleicher Wettsumme auf beide Seiten ist der Erwartungswert pro Franken 0,95 – mit einer Bandbreite je nach Markt, die sich aus der konkreten Quotenstellung ergibt. Bei 1.91 auf beiden Seiten sinkt die Marge auf rund 4,7 Prozent, bei 1.85 steigt sie auf rund 8,1 Prozent, und je nachdem, wo die beiden Quoten liegen, verschiebt sich der Wert weiter; die Band liegt also grob zwischen rund 4 und rund 8 Prozent. Der genaue Wert ist nur an der konkreten Quotenstellung ablesbar.
Was daran für Systemwetten zählt: Diese Marge liegt in jeder einzelnen Quote jeder einzelnen Reihe. Das System ersetzt sie nicht. Bei zwei Euro je Reihe und zehn Reihen sind zwanzig Euro im Umlauf. Fünf Prozent davon sind ein Franken, der die Runde beendet, bevor irgendetwas ausgezahlt wird. Es ist der Preis für das Spiel, und er ist ehrlich.
Der Rechenweg, den diese Seite verfolgt, ist der Grund, warum ich hier keine «Systemkniffe» vorstelle. Es gibt keinen Kniff, der den Zähler über den Nenner bringt. Die einzige Grösse, die der Spieler kontrolliert, ist der Gesamteinsatz und die Zahl der Reihen, in die er ihn teilt.
Der Schweizer Rechtsrahmen: Zwei Veranstalter, eine Liste, ein Register
In der Schweiz darf Sportwetten nur anbieten, wer von den Kantonen dafür zugelassen ist, und die Zahl der Veranstalter ist gesetzlich auf zwei begrenzt. Für das deutschsprachige Publikum ist das Swisslos mit dem Produkt Sporttip, für die Westschweiz Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Geregelt ist das als Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019), und die Aufsicht liegt bei der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern) – nicht bei der ESBK, die allein die Casinos beaufsichtigt.
Ein Bewilligungsverfahren besteht aus zwei Teilen: einer Veranstalterbewilligung und einer Bewilligung pro Spiel (Art. 3 lit. c und e BGS sowie Art. 21–25 BGS). Beides wird nur für das schweizerische Gebiet erteilt, und beide Bewilligungen lassen sich nur für den Schweizer Markt einsetzen – die Bewilligung gilt ausschliesslich in der Schweiz. Der Rechtsrahmen beschreibt also genau zwei zugelassene Veranstalter für Sportwetten. Diese Struktur folgt aus dem Geldspielkonkordat und ist keine Marktentscheidung, die ein Anbieter umgehen könnte.
Die beiden Veranstalter teilen sich das Land geografisch. Swisslos mit Sporttip wird im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt; zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Loterie Romande mit Jouez Sport veranstaltet für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Ein Online-Konto bei Swisslos ist damit faktisch an die Wohnsitzregion gebunden.
Das ist die praktische Konsequenz, die selten ausgesprochen wird: Die Rechtslage beschreibt die Schweiz nicht als einen Markt mit zwei konkurrierenden Anbietern, sondern als zwei Versorgungsgebiete. Wer in Zürich wohnt, hat kein Konto bei Jouez Sport. Wer in Genf wohnt, hat keines bei Sporttip. Das ist ungewöhnlich, aber es ist der Rahmen, in dem die Auswahl stattfindet.
Was erlaubt ist: Die geschlossene Liste der Wettarten
Der Umfang des erlaubten Angebots ist in einer Liste der zugelassenen Wettarten der Gespa festgehalten (Stand 10.09.2026 auf Basis von Art. 25 BGS und Art. 29 VGS). Es gibt darin Qualifikationsrunden nur, wenn sie in der Liste stehen, Frauenwettbewerbe nur, wenn sie in der Liste stehen, und Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet. Auf Trainingsläufe darf nie gewettet werden. Corner- und Kartenmärkte finden sich in der Liste nicht, ebenso wenig eine Esports-Sektion. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt.
Livewetten sind zulässig, vor dem Spiel und während des Spiels, sofern der Veranstalter über eine entsprechende Entscheidung verfügt; das Gesetz kennt keine Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Cash-Out dagegen ist nicht reguliert: Es ist eine Funktion des jeweiligen Veranstalters, nicht ein Rechtsanspruch. Bei Sporttip gibt es Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung; ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht.
Für Systemwetten ist die Liste ein zweischneidiges Dokument. Sie ist die Garantie, dass jede Wette auf einem geprüften Ereignis steht. Sie ist zugleich die Grenze dessen, was ein System überhaupt abdecken kann. Wer eine Sportwette auf ein Nischenereignis bauen will, das in der Liste fehlt, hat keine Wahl: Er findet keinen Schweizer Veranstalter dafür.
Der Weg zur Bewilligungslosigkeit: Warum ausländische Angebote kein Recht schaffen
Ein ausländischer Anbieter mit Bewilligung aus einem anderen Land – Curaçao, Malta, Deutschland oder sonst irgendwo – hat in der Schweiz keine Wirkung. Das ist nicht eine Frage der Auslegung, sondern eine des Rechts: Der Geltungsbereich beschränkt sich auf das Gebiet des bewilligenden Staates (Art. 4 BGS). Wer Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung organisiert, macht sich strafbar – bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren (Art. 130 BGS). Der Spielende wird nicht bestraft; das Bundesamt für Justiz ist hier eindeutig. Was ihm passieren kann, ist unangenehmer: Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden.
Die Konsequenz für den Spielerkreis ist konkret. Bei einem ausländischen Anbieter hängt der Spielende nicht am Schweizer Sperrregister, und es gibt keine Schweizer Beschwerdemöglichkeit. Die Gespa führt eine Sperrliste der ausländischen Domains, die von den Schweizer Telekommunikationsanbietern per DNS gesperrt werden (Art. 86–93 BGS). Die Liste wurde erstmals am 3. September 2019 veröffentlicht und umfasste Ende 2025 671 Domains. Gesperrte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt – ein Domain-Hopping, das die Gespa selbst benennt. Sie nennt dabei Interwetten und Bet-at-Home und führt bet365 auf der Liste.
Ich sage das so deutlich, weil die Verführung gross ist, eine Schweizer Bewilligung nur als Formalie zu behandeln. Sie ist keine Formalie. Sie ist die Bedingung dafür, dass ein Spielender einen Ansprechpartner hat, wenn etwas schiefgeht.
Was die Bewilligung wert ist: Spielerschutz und Grenzen im Alltag
Die Bewilligung ist kein Papier. Sie ist die Grundlage dafür, dass die Schweiz den Spielenden vor dem schützt, was er gegen sich selbst nicht kontrollieren will.
Das sichtbarste Element sind die Limiten. Bei Swisslos müssen Spielende vor der ersten Sporttip-Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Ein Spieler kann sich also nicht in einem Impuls nach oben befreien; die 72 Stunden sind eine bewusste Wartezeit.
Der gesetzliche Rahmen verlangt diese Limiten nicht absolut, sondern als ein Maximalwert-System: Der Veranstalter muss für Tag, Woche oder Monat Höchstwerte für Einsätze oder Verluste verlangen (Art. 87 VGS). Per Gesetz gilt eine Senkung sofort und eine Erhöhung nach 24 Stunden – die beiden Veranstalter wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Der Unterschied ist wichtig, wenn man die Regel liest: 72 Stunden ist die strengere vertragliche Fassung, nicht die gesetzliche Frist. Wer die Bedingungen von Swisslos kennt, weiss, dass die Frist länger ist als gesetzlich nötig. Das ist eine freiwillige Verschärfung.
Ganz wichtig ist, was es nicht gibt: einen gesetzlich festgeschriebenen Maximalbetrag für Einzahlungen. Die Schweiz kennt keinen einheitlichen Einzahlungsdeckel. Ein Spieler kann also keinen «staatlich garantierten Schonbetrag» einfordern. Die Schuldenbremse ist selbst gewählt.
Spielsperre und Register: Der Weg zurück ist reguliert
Die zweite Säule ist die Spielsperre. Das Gesetz regelt in den Artikeln 80–82 BGS die Sperre überschuldeter oder spielabhängiger Personen und die Selbstsperre, eingetragen in einem gemeinsamen Register gesperrter Personen. Bei Swisslos kann sich ein Spielender produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Das ist eine der praktischsten Grenzen: Sie greift an mehreren Stellen gleichzeitig, nicht nur beim Produkt, bei dem sie eingerichtet wurde.
Eine freiwillige Sperre lässt sich nach drei Monaten aufheben (Art. 84 VGS), mit Beteiligung einer Fachstelle (Art. 81 BGS). Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Art. 89 VGS). Ausgeschlossene und minderjährige Spieler haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne (Art. 45 BGS).
Ich erwähne an dieser Stelle bewusst keine Einzelheiten darüber, wie diese Erwartung sich in der Praxis bewährt; die Kontrollen an den Verkaufsstellen sind jedenfalls nicht die einzige Schutzlinie. Wer sein Konto selbst sperrt, hat den Schutz in der eigenen Hand.
Wo Schutz aufhört: Das Spielerkonto und seine Grenzen
Ein weiteres Rahmenstück: Gewinne und Guthaben werden ausschliesslich auf ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Sportwettenangebot nicht; Kredit an Spielende ist verboten (Art. 75 Abs. 1 BGS). Beides hat eine einfache Folge. Wer ein Konto mit falschem Namen anlegt, kommt mit einem Bewilligungsveranstalter nicht weit, und wer sich Geld borgen will, um zu wetten, wird es bei ihm nicht finden.
Und ein Punkt zum Zahlungsverkehr, der in Diskussionen regelmässig falsch wiedergegeben wird: Es gibt in der Schweiz kein Instrument, mit dem Banken oder Kartenorganisationen Zahlungen an nicht bewilligte Wettangebote blockieren. Die Sperre liegt bei den Telekommunikationsanbietern, nicht bei den Zahlungsabwicklern. Wer glaubt, die Bank würde schon eingreifen, verlässt sich auf einen Schutz, den es nicht gibt.
Das ist die ehrliche Bilanz: Die bewilligten Schweizer Veranstalter bieten einen Schutz, den ausländische Anbieter nicht bieten können – Sperrregister-Anbindung, Schweizer Beschwerdeweg, Limiten mit Wartezeit, Einzahlung auf den eigenen Namen. Und zugleich ist der Bewilligungsweg eng: zwei Anbieter, eine geschlossene Liste, eine Wohnsitzbindung, eine Verifizierung. Auch das ist eine Folge, und wer sie nicht mag, muss wissen, was er dafür aufgibt.
Steuern: Wann ein Gewinn ein Thema wird
Ein Schweizer Sportwettengewinn aus einem bewilligten Grossspiel ist in der Regel steuerfrei. Genauer: Gewinne aus schweizerisch bewilligten Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn von der Einkommenssteuer befreit und werden erst darüber besteuert. Der Bundesfreibetrag liegt ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000 (2025: CHF 1’070’400). Der kantonale Freibetrag weicht ab, deshalb gilt «je nach Kanton» – ein einzelner Kantonswert lässt sich hier nicht verallgemeinern. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgeholt wird.
Für den typischen Spieler heisst das: Der Gewinn liegt weit unter dem Freibetrag. Keine Einkommenssteuer, keine Verrechnungssteuer. Auf Einsätze gibt es keine Schweizer Wettsteuer – diese Behauptung hört man gelegentlich, sie ist falsch. Anders sieht es bei Gewinnen aus ausländischen Anbietern aus: Sie unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis behandelt sie unterschiedlich streng – Thurgau etwa erfasst Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe als volles Einkommen. Wer bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung spielt, sollte das mit seiner kantonalen Steuerverwaltung klären. Das kann ich nicht für ihn tun, und diese Seite gibt keine Steuerberatung.
Verantwortungsvoll wetten: Ein System, das den Einsatz verteilt
Eine Systemwette hat eine Eigenschaft, die sie von einer Einzelwette unterscheidet: Sie sieht nach mehr aus, als sie ist, und der Einsatz wächst mit jeder zusätzlichen Auswahl. Wer mit fünf Auswahlen und zwei Euro je Reihe beginnt, gibt zwanzig Euro ab. Wer mit sieben Auswahlen dasselbe tut, gibt siebzig Euro ab. Das sind keine zwei Welten, das sind sieben. Die Verteilung des Einsatzes ist in der Praxis der grösste Hebel, den ein Spieler hat.
Der Mechanismus ist psychologisch verständlich. Bei einer Einzelwette ist der Einsatz eine Entscheidung. Bei einer Systemwette ist der Einsatz das Ergebnis einer Konfiguration, und die Konfiguration ist einfach zu verändern: ein Häkchen mehr. Genau das ist die Verführung, die die Aufsicht meint, wenn sie von der Verteilung des Einsatzes auf viele Kombinationen spricht. Sie liegt nicht in einem bösen Willen, sondern in der Bedienoberfläche.
Die Limite vor dem ersten Wettschein: Warum die Reihenfolge zählt
Bei Swisslos ist die Reihenfolge vorgegeben: Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen die Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden. Man kann also nicht zuerst spielen und danach überlegen. Das ist die richtige Reihenfolge, und sie ist der Grund, warum ich jedem empfehle, die Zahl nicht maximal anzusetzen. Wer die Oberlimite von CHF 9’999 ausschöpft, hat nicht mehr Spielraum, sondern weniger – die Limite ist nur dann eine Bremse, wenn sie unterhalb des Betrags liegt, den man im schlechten Fall einsetzen würde.
Die Unter-21-Regel setzt die Limite auf CHF 1’000. Diese Zahl ist der Massstab dafür, was der Veranstalter selbst für einen jungen Spieler für vertretbar hält. Wer älter ist, muss sich diese Grenze selbst setzen; es gibt keinen Grund, warum sie mit dem Alter automatisch steigen sollte.
Die Erhöhung einer Limite wirkt erst nach 72 Stunden. In dieser Zeit läuft die alte Limite weiter. Das ist die entscheidende Eigenschaft. Ein Spieler im Verlustrausch kann nicht sofort nachlegen. Wer die Limite erhöhen will, muss sich drei Tage lang an die alte halten, und in drei Tagen sieht die Welt meist anders aus. Das ist der Schutzmechanismus, den ich in diesem Bereich für den wirksamsten halte – nicht die Kontrolle an der Verkaufsstelle, sondern die Wartezeit auf dem Konto.
Pause und Sperre: Der Unterschied zwischen Abstand und Ausstieg
Zwischen einer Limite, einer Pause und einer Sperre liegen drei sehr verschiedene Dinge. Die Limite reguliert, wie viel gespielt wird. Die Pause unterbricht den Zugang für eine begrenzte Zeit, produktbezogen 1 bis 180 Tage, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Die Sperre schliesst das Spielen grundsätzlich aus und wird im gemeinsamen Register eingetragen.
Für einen Spieler, der viele Reihen spielt, ist die Pause oft die passendere Antwort als die Sperre. Sie ist befristet und sie wird nicht verhandelt. Wer merkt, dass er einen Abend pro Woche zurückbraucht, ist mit einer Pause von einer Woche besser bedient als mit einer unbefristeten Sperre, zu der er sich nicht durchringt.
Und noch ein Punkt: Eine Systemwette ist kein Kontrollinstrument. Wer glaubt, die Streuung des Einsatzes mache das Spielen kontrollierter, verwechselt zwei Dinge. Kontrolle liegt in der Zahl, die vor dem Spiel gesetzt wird, und in der Zeit, die zwischen Impuls und Erhöhung liegt. Die Reihenzahl liegt nicht in dieser Kategorie.
Wo man Hilfe findet, und warum sie keine Schwäche ist
Die Schweiz hat für Spielende in Schwierigkeiten kanalisierte Wege: die Fachstellen, die in das Verfahren bei der Aufhebung einer Sperre eingebunden sind, und die Beratungsstellen. Ich schreibe diese Sätze bewusst ohne Witz. Wer merkt, dass er die Limiten ständig erhöhen will, sollte das mit einer Fachperson besprechen, bevor er eine weitere Erhöhung beantragt.
Für die meisten Spieler wird das nicht nötig sein. Für die anderen ist es der wirksamste einzelne Schritt, den diese Seite empfehlen kann. Wichtiger als jede Rechnung zu Systemwetten.
Der Systemwetten-Rechner: Nützlich, aber kein Ratgeber
Es gibt viele Rechner, mit denen sich Gesamteinsatz, Reihenzahl und möglicher Gewinn einer Systemwette vorab bestimmen lassen. Sie tun genau eines: Sie rechnen. Sie sagen nicht, ob das System sinnvoll ist, ob die Quoten gut sind oder ob die Auswahl besser wäre als eine Einzelwette. Wer einen solchen Rechner benutzt, sollte deshalb prüfen, ob er die sportliche Marge der Voraussagen mitdenkt.
Ein Rechner ist nützlich, solange die Frage lautet: Was kostet mich dieses System, wenn ich es spiele, und was zahlt es in welchem Szenario? Er ist schädlich, wenn die Frage lautet: Welches System macht mich profitabel? Die zweite Frage hat keine Antwort, die eine Software geben kann – jedenfalls keine ehrliche.
Prognosen und Strategie: Warum ein System Annahmen streut, nicht verbessert
Strategie und System sind zwei verschiedene Dinge, und die Sprachverwirrung rund um «Systemwetten Strategie» produziert mehr Verluste als jede schlechte Quote. Eine Strategie ist eine Entscheidung darüber, wann man überhaupt spielt, welche Märkte man wählt, wann man aufhört. Ein System ist eine Anordnung von Wetten desselben Inhalts. Man kann eine schlechte Strategie mit einem grossartigen System spielen, und das Ergebnis ist schlecht.
Die praktische Folge dieser Unterscheidung ist unangenehm: Ein System verbessert die Annahmen nicht. Wenn eine Voraussage eine Trefferwahrscheinlichkeit von 60 Prozent hat und die Quote so gestellt ist, dass sie 55 Prozent verlangt, ist sie ein schlechtes Geschäft – egal, ob sie als Einzelwette oder als Teil von «4 aus 7» gespielt wird. Die Systemform ändert nur, wie sich die Gewinne und Verluste über die möglichen Ausgänge verteilen. Sie ändert nicht, ob das Geschäft gut ist.
Und die Marge? Sie liegt auf jeder Reihe. Wenn ein System aus zehn Reihen besteht, von denen jede die gleiche Marge trägt, dann trägt der Gesamteinsatz dieselbe Marge. Es gibt keine Reihenkombination, die den Rand wegzaubert. Das ist keine Meinung, sondern eine Eigenschaft der Multiplikation.
Was Form und Statistik leisten und was sie nicht leisten
Form und Statistik sind der Rohstoff für Voraussagen, und sie sind besser als ihr Ruf. Ein Team, das seit Wochen ohne Gegentor spielt, ist tatsächlich schwerer zu schlagen. Eine Mannschaft, die auswärts regelmässig verliert, ist tatsächlich schwächer. Diese Effekte existieren und sind messbar.
Der Punkt ist, dass der Markt sie ebenfalls kennt. Die Quote eines Veranstalters ist keine Meinung über die Stärke eines Teams, sondern ein Preis, in den die öffentliche Meinung, die Wetten der anderen Kunden und die eigene Kalkulation des Veranstalters eingeflossen sind. Wer ein System auf ein Ergebnis baut, das alle schon kennen, findet keinen Vorteil, sondern bezahlt die Marge. Wer einen Vorteil will, müsste etwas wissen, was der Markt nicht weiss. Ein System liefert dieses Wissen nicht.
Es liefert nur die Struktur, mit der man es ausbeuten könnte – wenn man es hätte. Das ist der wichtigste Satz dieser Kategorie, und er erklärt, warum Werkzeuge zur Kombinationsbildung und die Verteilung von Wetten auf viele Reihen keine Gewinnstrategie sind. Ein System ist eine Antwort auf die Frage: Wie teile ich meinen Einsatz auf? Es ist keine Antwort auf die Frage: Wie erhöhe ich meine Erwartung?
Für den Spieler, der eine Strategie sucht, lautet die Frage deshalb nicht, welches System, sondern welche Märkte. Das ist eine unbequeme Antwort, weil sie Zeit und Arbeit verlangt. Die bequeme Antwort lautet: Wähle ein System, das ein bisschen gewinnt, auch wenn nicht alles stimmt. Aber sie verschiebt das Problem nur.
Warum Tipps aus dem Netz keine sichere Bank sind
Tipp-Angebote versprechen genau das, was ein System nicht liefern kann: eine Auswahl, die den Ausschlag gibt. Die Argumentationskette klingt überzeugend, bis man sie zerlegt. Jemand mit spezieller Information würde sie nicht verkaufen. Wer sie verkauft, hat entweder keine spezielle Information oder ein Geschäftsmodell, das mit dem Verkauf mehr verdient als mit der Wette. Beide Fälle enden beim Spieler.
Für den Systemspieler ist das noch gravierender: Wenn die Tipps im System falsch sind, hilft es nicht, dass das System gut gebaut ist. Der Gesamteinsatz ist bereits abgegeben. Eine Systemwette vergrössert nach dem Abgeben nur den Verlust, wenn die Bank falsch ist.
Was ich stattdessen für sinnvoll halte: die eigene Auswahl auf wenige Märkte beschränken, in denen man die Regeln kennt. Die reguläre Spielzeit umfasst bei Sporttip die reguläre Spieldauer (etwa Fussball 90 Minuten) plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Das ist die Art Information, die in einer Regel steht und die man in einem Internet-Tipp nicht findet.
Wann sich eine Systemwette überhaupt lohnt – und wann nicht
Es gibt einen legitimen Nutzen: die Steuerung der Verteilung. Wer bewusst entscheiden will, wie sich ein Einsatz über die möglichen Ergebnisse streut, bekommt im System ein Werkzeug dafür. Wer ein geringeres Risiko pro Franken akzeptieren will, bekommt ein Werkzeug dafür. Was er dafür bezahlt, ist die Streuung selbst: Das System zahlt häufiger etwas, aber seltener so viel, dass die Marge ausgeglichen wird.
Das ist eine Skala, und sie hat kein profitables Ende. Wer diesen Satz akzeptiert, hat die wichtigste Erkenntnis des Themas. Die Aussage dieser Seite ist zugespitzt – sie akzeptiert, dass es keine systematische Gewinnstrategie gibt. Der erwartete Wert pro eingesetztem Franken liegt unter 1 und das lässt sich mit keiner Reihenwahl umkehren.
Was folgt daraus praktisch? Wenn ein Spieler trotzdem spielt, sollte er es mit einem Betrag tun, dessen Verlust ihn nicht trifft, und mit einer Limite, die er vorher gesetzt hat. Das ist eine andere Rationalität als Gewinnerwartung – es ist Unterhaltung mit einem festgelegten Preis. Wer einen anderen Grund braucht, braucht keinen Systemplan, sondern einen anderen Zeitvertreib. So deutlich muss es gesagt werden.
Systemwetten als Unterhaltung, nicht als Einkommen
Ich möchte diesen Abschnitt nicht moralisierend schliessen. Es ist völlig in Ordnung, aus Spass zu wetten, und eine Systemwette ist ein unterhaltsamer Aufbau. Die Spannung wird anders verteilt: Mehrere Reihen bleiben länger im Rennen, und ein guter Abend fühlt sich reicher an. Das ist echte Unterhaltung, und sie kann ein paar Franken wert sein.
Nur darf der Name dieses Abschnitts nicht zum Geschäftsplan werden. Wer ein System finanziert, um damit Einkommen zu erzeugen, tauscht eine Unterhaltung gegen eine Verpflichtung. Aus dieser Verpflichtung entstehen die klassischen Folgen: höhere Einsätze, spätere Erhöhungen der Limiten, längere Abende. Das ist der Punkt, an dem der Schutzmechanismus der 72-Stunden-Frist seine Aufgabe erfüllt.
Wetten, Reihen und Quoten: das Handwerk im Detail
Von der Einzelwette zur Systemwette: Was sich ändert
Die Einzelwette ist die Grundform: eine Voraussage, eine Quote, ein Ausgang. Die Kombiwette bündelt mehrere Voraussagen in einer Wette; alle müssen stimmen, damit sie zahlt. Die Systemwette bündelt mehrere Kombinationen, die aus derselben Auswahl gebildet werden. Jede dieser Stufen kauft mehr Chancen auf Kosten einer niedrigeren Trefferwahrscheinlichkeit pro Einheit.
Der Sprung von der Kombi zum System ist der einzige, der die Reihenstruktur einführt. Und er bringt eine Besonderheit mit, die man leicht übersieht: Bei Swisslos werden voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Das kann bedeuten, dass eine Kombination storniert wird, weil sie zwei Varianten desselben Spiels enthielt. Der Einsatz kommt zurück, nicht mehr und nicht weniger. Wer also Korrekte-Ergebnis und Handicap aus demselben Spiel kombinieren will, muss die Bet-Builder-Funktion benutzen.
Wie Reihen gezählt werden und was das für den Einsatz bedeutet
Die Anzahl der Reihen folgt aus der Mathematik der Kombinationen. Aus Y Auswahlen lassen sich so viele X-Gruppen bilden, wie der Binomialkoeffizient «X aus Y» angibt. Die praktisch relevanten Werte: «2 aus 3» ergibt drei Reihen, «3 aus 4» ergibt vier, «2 aus 4» ergibt sechs, «3 aus 5» ergibt zehn, «4 aus 5» ergibt fünf, «3 aus 6» ergibt zwanzig, «4 aus 6» ergibt fünfzehn, «4 aus 7» ergibt 35. Der Einsatz je Reihe multipliziert sich mit dieser Zahl. Bei zwei Euro je Reihe liegt der Gesamteinsatz entsprechend zwischen acht und siebzig Euro.
Ich nenne diese Zahlen, weil sie die eigentliche Entscheidung sind. Die Reihenzahl bestimmt den Einsatz, und der Einsatz ist das, was der Spieler kontrolliert. Kein Systemplan kann das umgehen. Wer einen Einsatz von zwanzig Euro im Kopf hat und mit sieben Auswahlen und zwei Euro je Reihe rechnet, gibt mehr als das Dreifache ab.
Die Reihenfolge im Aufbau: Auswahl, Reihenzahl, Einsatz je Reihe
Es gibt eine Reihenfolge, in der ein System gebaut werden sollte, und sie ist bei allen Anbietern dieselbe: erst die Auswahl, dann die Reihenzahl, dann der Einsatz je Reihe. Wer die Reihenzahl erhöht, weil der Einsatz niedriger wirkt, hat die Reihenfolge umgedreht. Wer den Einsatz je Reihe erhöht, um «mehr rauszuholen», hat sie ebenfalls umgedreht.
Für die Praxis heisst das: Auswahl enger ziehen als spontan gewünscht. Die Reihenzahl ist der Haupthebel auf den Gesamteinsatz.
Was in der Auswahl zusammenpasst und was nicht
Zwei Fragen sollten bei jeder Auswahl gestellt werden. Passen die ausgewählten Ereignisse zeitlich zusammen – gibt es einen Wettschluss für alle? Und sind die Ereignisse unabhängig voneinander? Ein Kombinationssystem, das zwei Ergebnisse desselben Spiels kombiniert, erzeugt Reihen, die sich logisch ausschliessen. Ein System, das auf demselben Ereignis aufbaut, verhält sich wie eine Kombination und nicht wie eine Streuung.
Die Verbindung von Abhängigkeiten ist bei Swisslos geregelt: Nur die Bet-Builder-Funktion soll sie kombinieren. Wer diese Funktion nicht nutzt, baut voneinander abhängige Ereignisse zusammen und riskiert, dass die ganze Kombinationswette für ungültig erklärt wird. Die Veranstalter wollen das nicht, weil abhängige Ereignisse sich in der Realität gegenseitig beeinflussen und eine Kombination daraus keine unabhängige Chance darstellt. Genau deshalb ist es in einem System ein Problem.
Die Schweizer Rundungsgenauigkeit und die Grenzen nach oben
Eine kleine, aber wertvolle Eigenheit der Schweizer Regeln: Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote, bei Kombinationen aus Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist; der Betrag wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. Aufgerundet wird vor dem Abrunden – die Reihenfolge ist ein Vorteil für den Spielenden und ein Zeichen dafür, dass die Buchhaltung sauber ist.
Nach oben gibt es Grenzen. Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300’000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst dort 2 bis 10 Voraussagen; die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Für den Systemspieler ist das ein relevanter Punkt: Eine Reihe ist eine Kombination, und die Obergrenze gilt pro Wette. Die kaufmännische Frage, wie sich das auf ein System mit mehreren Reihen auswirkt, ist eine Frage an die Auszahlungsregeln des Veranstalters.
Bei Sporttip ist der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000; Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Der Unterschied zwischen CHF 1’000 und CHF 10’000 ist ein Signal: Die Systemwette ist eine Kategorie mit grösserem Volumen, und der Veranstalter lässt entsprechend mehr zu. Das ist kein Vorteil, sondern nur eine Tatsache.
Auszahlung, Gültigkeit und was bei Komplikationen passiert
Wird ein Sporttip-Wettereignis abgesagt und nicht innerhalb von 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn – oder im Rahmen eines Turniers – nachgeholt, wird die Wette ungültig; Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00. In einem System heisst das: nicht Erstattung, sondern Neutralisierung. Die Reihenquote verschiebt sich, ohne dass eine Reihe hinzukäme.
Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos; eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben. Die Fristen sind kurz und die Form ist streng. Wer eine Auszahlung bestreiten will, hat zehn Tage und muss eingeschrieben schreiben. Das ist keine Nebensache, sondern eine der wenigen Stellen, an denen der Spielende eine Frist versäumen kann.
Beim Wallet gibt es ebenfalls Fristen und Grenzen. Spielguthaben können per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein gekauft werden (Mindestbetrag CHF 20); in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Bei Swisslos lassen sich Spielguthaben innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto auszahlen; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 % belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen, und Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut; Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto des Teilnehmers überwiesen.
Für den Systemspieler ist die Zwei-Auszahlungen-Regel praktisch relevant. Wer eine fette Reihe gewinnt und das Guthaben auf das eigene Konto will, hat zwei kostenlose Versuche pro Jahr, danach kann eine Kommission von 3 % anfallen. Das ist kein Weltuntergang, aber es ist eine Zahl, die man kennen sollte, wenn man mit einem Gewinn plant. Und es gibt Beiträge, die gar nicht auszahlbar sind – wer die Gratisspielguthaben aus einer Promotion gewinnt, kann sie spielen, aber nicht abheben.
Die zehn Veranstalter und ihre Rolle im Vergleich
Die Vergleichstabelle ordnet die zehn Anbieter nach dem Schweizer Bewilligungsstatus. Das ist bewusst die erste Spalte, weil sie die wichtigste Information ist: Ob ein Anbieter eine Schweizer Bewilligung hat, entscheidet darüber, ob er im Sperrregister erscheint, ob es einen Schweizer Beschwerdeweg gibt und ob Einsätze und Gewinne unter Schweizer Regeln stehen. Wer den Vergleich nach anderen Kriterien anlegt, vergleicht möglicherweise gut gestaltete Websites.
| Anbieter | Schweizer Bewilligung | Bewilligungsinhaber bzw. gemeldete Bewilligung |
|---|---|---|
| Swisslos (Sporttip) | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung (BGS) | SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft |
| Loterie Romande (Jouez Sport) | Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung (BGS) | Loterie Romande |
| X3Bet | ohne Schweizer Bewilligung | Tobique (Kanada) — ohne Geltung in der Schweiz |
| Wettigo | ohne Schweizer Bewilligung | nicht festgestellt — ohne Geltung in der Schweiz |
| AmunRa | ohne Schweizer Bewilligung | nicht festgestellt — ohne Geltung in der Schweiz |
| BDMBet | ohne Schweizer Bewilligung | nicht festgestellt — ohne Geltung in der Schweiz |
| Duelbits | ohne Schweizer Bewilligung | nicht festgestellt — ohne Geltung in der Schweiz |
| Unibet | ohne Schweizer Bewilligung | nicht festgestellt — ohne Geltung in der Schweiz |
| BetOnRed | ohne Schweizer Bewilligung | nicht festgestellt — ohne Geltung in der Schweiz |
| BassBet | ohne Schweizer Bewilligung | nicht festgestellt — ohne Geltung in der Schweiz |
Für alle acht Anbieter ohne Schweizer Bewilligung gilt derselbe rechtliche Befund, deshalb steht er hier einmal und wird in den Einzelbesprechungen nicht wiederholt: Sie sind nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, es besteht kein Schweizer Rechtsweg, und ihre Domains können von der Gespa auf die Sperrliste gesetzt werden, die Schweizer Telekommunikationsanbieter per DNS umsetzen. Wer dort gewinnt, klärt die Steuerfolge mit der kantonalen Steuerverwaltung. Wer dort verliert, hat niemanden, an den er sich wenden kann.
Die acht ausländischen Namen sind in diesem Vergleich, weil ein Schweizer Wettpublikum ihnen begegnet und weil sie nach denselben Kriterien bewertet werden müssen wie die zugelassenen Veranstalter. Als zugelassene Schweizer Veranstalter gelten nur zwei. Beides ist wahr, und die Tabelle soll beides zeigen. Über Zahlungsarten, Auszahlungsfristen, Limiten oder Systemwetten-Optionen eines dieser acht Anbieter ist hier allerdings nichts ausgesagt. Wer einen von ihnen prüfen will, liest die eigenen Bedingungen des Anbieters — dort stehen die Angaben, die zählen.
Bei der Reihenfolge der Besprechungen folgt diese Seite der Bewilligungslogik: zuerst die beiden Veranstalter, die im Land tätig sein dürfen, dann die Anbieter ohne Schweizer Bewilligung in der Reihenfolge des Vergleichs.
Swisslos Sporttip: der Veranstalter mit dem dichtesten Regelwerk
Swisslos ist eine Genossenschaft mit Sitz in Basel und veranstaltet Lotterien und Sportwetten gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019 (IKV 2020). Die Sportwetten laufen unter dem Namen Sporttip. Die Bewilligungsbasis ist die Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem BGS (SR 935.51), die Aufsicht liegt bei der Gespa.
Der Zugang ist regional und verifiziert. Sporttip wird im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt; zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Für die Online-Registrierung braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet; es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Ein Konto für einen Freund oder Verwandten ist damit ausgeschlossen — nicht wegen einer Hausordnung, sondern wegen der Prüfung.
Sporttip-Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; Personen unter 18 Jahren sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Das ist die einzige Personengruppe, die per Regel vom eigenen Wettbewerb ausgeschlossen ist, und sie ist es zu Recht.
Bei den Zusatzmechanismen gibt es mehrere, die für Systemspieler relevant sind. Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online (Prematch, Live, Systemwetten) und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Das ist die einzige ausdrückliche Systemwetten-Förderung im Schweizer Angebot, und sie ist an eine Mindestquote von 1.50 pro Voraussage gebunden. Wer zu niedrig quotierte Favoriten einbaut, fällt aus der Förderung heraus. Die Staffelung ist steil: Der Sprung von zehn auf fünfzehn Voraussagen verdoppelt den Bonus auf den Nettogewinn, verlangt aber fünfzehn Einzelvoraussagen mit mindestens 1.50 — in einem System mit so vielen Feldern wächst die Reihenzahl in eine Grössenordnung, in der der Einsatz längst nicht mehr klein ist.
Quotenboosts gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Wer über einen Boost nachdenkt, sollte die letzte Bedingung zweimal lesen: Ein Cash-Out killt den Bonus. Der Boost und die vorzeitige Auszahlung schliessen sich gegenseitig aus.
Beim Cash-Out ist die Regel klar: Für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten gibt es ihn vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten.
Für einen Systemspieler ist die fehlende Teilauszahlung die wichtigste Einschränkung. Man kann nicht eine Reihe glattstellen, während man die anderen laufen lässt. Cash-Out gilt für die Wette als Ganzes oder gar nicht. Wer diesen Mechanismus für eine Systemwette einplant, plant mit einem Werkzeug, das er nicht hat.
Der Zahlungsweg läuft über das Wallet. PostFinance Pay wird als Zahlungsart zum Aufladen des Swisslos-Spielkontos angeboten, wobei die Transaktion direkt in der PostFinance App bestätigt wird. Dazu kommen die Regeln, die oben beim Konto stehen: Mindestkauf CHF 20, maximal CHF 10’000 in 30 Tagen, Kauf nur solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt.
Was Swisslos Sporttip in der Vergleichsgruppe einzigartig macht, ist die Dichte des Regelwerks, nicht ein einzelner Vorteil. Es gibt einen Kombiboost, der die Systemwette ausdrücklich einschliesst und an eine Mindestquote bindet. Es gibt ein Wallet mit klaren Obergrenzen. Es gibt die regional gebundene Registrierung. Die Regelungsdichte ist die Stärke und die Grenze zugleich: Alles ist nachlesbar, aber die Auswahl ist eng. Wer auf ein klar beschriebenes Produkt mit vollständigem Schweizer Schutz Wert legt, findet hier die vollständigste Ausprägung dieses Modells. Wer eine breite, internationale Ereignisauswahl will, wird an derselben Dichte anstossen.
Loterie Romande Jouez Sport: zwei Obergrenzen und ein klarer Rahmen
Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; als Kontaktadresse nennt sie Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Bewilligungsbasis ist wie bei Swisslos die Veranstalter- und Spielbewilligung nach dem BGS unter Gespa-Aufsicht.
Ein Konto setzt den Wohnsitz in der Westschweiz voraus. Das ist dieselbe Logik wie beim Vertragsgebiet von Swisslos, nur auf sechs Kantone zugeschnitten. Die Kontaktadresse und die Zahl der Verkaufsstellen sagen etwas über die Vertriebslogik: Die Romandie ist dicht mit physischen Annahmestellen abgedeckt, und das Online-Angebot ist Teil derselben Struktur.
Das Regelwerk setzt eigene Grenzen. Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300’000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000; eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen, die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen. Für Systemwetten heisst das: Die Obergrenze gilt pro Wette, und sie richtet sich nach dem Gewinn, nicht nach dem Einsatz. Es gibt also eine Zahl, die ein Systemgewinn nicht übersteigen kann. Diese Obergrenze ist hoch. Sie ist aber nicht unendlich, und wer auf eine Reihe mit dreistelliger Quote setzt, sollte sie kennen.
Die Mindestquote von 1.10 ist ebenfalls eine Regel, die man im Kopf behalten muss. Eine Kombination aus lauter sehr niedrig quotierten Favoriten kann unter diese Grenze fallen und wäre dann nicht annehmbar. Das ist genau der Fall, den der Systemspieler im Auge haben sollte: Wer sein System auf lauter sichere Favoriten mit Quoten um 1.05 baut, plant mit Voraussagen, die die Minimalanforderung nicht erfüllen. Eine Systemwette aus lauter solchen Feldern könnte an der Regel scheitern, bevor sie an der Mathematik scheitert.
Weil eine Systemwette aus mehreren Kombinationen besteht, sind diese Grenzen nicht nur eine Zahl am Rand. Sie definieren, ob eine Reihe überhaupt zulässig ist. Wer in der Romandie mit einem System arbeitet, sollte deshalb vor dem Abschluss prüfen, ob die gewählte Reihe die Quotenuntergrenze erreicht. Das ist der Unterschied zu einem Anbieter, dessen Reglement dazu nichts sagt: Hier ist es ausdrücklich festgehalten.
Der Anspruch von Jouez Sport ist ein anderer als bei Swisslos: kein ausdrücklicher Systemwetten-Boost, dafür die klarsten Gewinngrenzen im schweizerischen Vergleich. Wer rechnet, findet dort die wenigen Zahlen, die das absolute Maximum definieren. Wer in der Westschweiz wohnt, hat ohnehin keine Alternative zu diesem Veranstalter — das ist der praktische Schluss aus der Gebietsaufteilung.
X3Bet: ein Konto in der Schweiz, eine Bewilligung im Ausland
X3Bet ist als Anbieter ohne Schweizer Bewilligung geführt. Das ist der erste und der entscheidende Punkt, weil er alle anderen relativiert. Die Bewilligung wird in Quellen Dritter mit Tobique (Kanada) angegeben — eine Bewilligung, die in der Schweiz keine Geltung hat (Art. 4 BGS). Das ist keine Formalität, die sich später ausgleicht; sie ist der Grund, warum ein Schweizer Spieler bei X3Bet nicht an das heimische Sperrregister angeschlossen ist und keinen Schweizer Rechtsweg hat.
Als schweizerischer Anbieter kann X3Bet also nicht bewertet werden. Was bleibt, ist die Einordnung: ein Angebot mit Sitz im Ausland, das ein Schweizer Publikum anspricht, ohne die Schweizer Bewilligungsvoraussetzungen zu erfüllen. Wer dort spielt, spielt unter den Bedingungen des Anbieters.
Das ist der Bewertungsmassstab, und an ihm ändert auch die Gestaltung einer Website nichts. Die Zahlen, die den Spieler schützen — Sperrregister, Limiten mit Wartezeit, Schweizer Beschwerdeweg, Auszahlung auf das eigene Konto — sind das Resultat der Bewilligung. Wer sie will, muss bei einem bewilligten Veranstalter spielen. Wer auf die Bewilligung verzichtet, sollte sich nicht einbilden, sie sei durch die Grösse eines Bonus ersetzt.
Wettigo: Schweizer Publikum, keine Schweizer Bewilligung
Wettigo steht ohne Schweizer Bewilligung in der Liste; das ist der einzige belastbare Punkt für eine Schweizer Einordnung. Dass ein Anbieter Schweizer Spieler anspricht, verändert daran nichts. Die Bewilligung ist keine Frage der Reichweite, sondern des Rechts.
Der praktische Punkt für den Spieler ist der Kontakt im Streitfall. Wer bei einem nicht bewilligten Anbieter ein Problem hat, hat nicht den Weg, den ein Schweizer Bewilligungsinhaber bietet. Die Schweizer Sperrliste, die die Gespa veröffentlicht und die Telekommunikationsanbieter per DNS umsetzen, ist der einzige unmittelbare Mechanismus, der einen Anbieter trifft; sie trifft aber die Domain, nicht den Streit.
Wer Wettigo prüfen will, prüft deshalb zuerst die eigenen Bedingungen des Anbieters und danach die Frage, ob ihm die Schweizer Schutzmechanismen den Verzicht wert sind. Diese Frage lässt sich nicht mit einer Tabellenzelle beantworten, und diese Seite behauptet es nicht.
AmunRa: kein Schweizer Rechtsrahmen
AmunRa trägt ebenfalls den Status «ohne Schweizer Bewilligung». Das bestimmt, wo der Spieler steht, nicht nur was auf der Homepage steht. Ohne Schweizer Bewilligung gibt es keinen Schweizer Beschwerdeweg und keine Anbindung an das gemeinsame Sperrregister.
Man kann über solche Anbieter viel sagen, aber das eine, was in diesem Vergleich zählt, ist die Bewilligungslosigkeit in der Schweiz. Der Spielende, der dort gewinnt, hat im Erfolgsfall möglicherweise keine Schweizer Stelle, die sein Geld sichert. Der Spielende, der dort verliert, hat ebenfalls keine.
Wer hier spielt, sollte die eigenen Regeln des Anbieters zum Auszahlungsweg sorgfältig lesen. Diese Seite nennt dazu keine Zahl, weil sie keine nennt.
BDMBet: nur die Bewilligungslage ist hier belegbar
Für BDMBet gilt derselbe Status. Der Vergleich führt den Anbieter als ohne Schweizer Bewilligung geführt und stuft damit seine Rolle in der Schweizer Marktübersicht ein. Alles Weitere gehört in die Bedingungen des Anbieters selbst.
Ein Merkmal sollte jeder Spieler im Kopf behalten: Bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung kann die Domain auf die Sperrliste kommen. Gesperrte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt — ein Domain-Hopping, das die Gespa selbst benennt. Wer bei einem Anbieter spielt, der nicht auf der Liste steht, spielt mit der Möglichkeit, dass er dort landet.
Was BDMBet für einen Schweizer Spieler nützlich macht, ist nicht auf dieser Seite belegbar. Es ist eine Information, die in den Geschäftsbedingungen des Anbieters steht, und dorthin gehört der Leser, wenn er sie braucht.
Duelbits: Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
Duelbits ist als Anbieter ohne Schweizer Bewilligung geführt. Es gibt für die Schweiz keine Veranstalterbewilligung und keine Spielbewilligung, und damit auch keine Gespa-Aufsicht. Der Schweizer Rechtsweg endet an der Grenze; das Sperrregister gilt hier nicht.
Wer einen Anbieter im Graubereich prüft, sollte immer zwei Dinge tun: die Bewilligungslage verifizieren und die Auszahlungsbedingungen lesen. Beides ist hier nur in einem Punkt beantwortbar. Der zweite Punkt ist die eigentliche Arbeit, und sie beginnt beim Anbieter selbst — nicht bei einem Vergleich.
Für den Spieler, der die Schweizer Schutzmechanismen will, ist jede weitere Eigenschaft von Duelbits ohne Belang. Die Bewilligung ist das Kriterium, und sie fehlt.
Unibet: eine bekannte Marke ohne Schweizer Bewilligung
Unibet ist eine international bekannte Marke und in dieser Liste trotzdem ohne Schweizer Bewilligung geführt. Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bekanntheit und Zulassung zwei verschiedene Dinge sind. Eine Marke kann in vielen Ländern präsent sein und in einem Land keine Zulassung haben; das eine sagt nichts über das andere.
Für einen Schweizer Spieler bedeutet das: Bei Unibet besteht kein Anschluss an das gemeinsame Sperrregister und kein Schweizer Beschwerdeweg. Die Schweiz kennt keine Regelung, die einen ausländischen Anbieter zum Schweizer Spielerschutz verpflichtet — ausser er lässt sich bewilligen.
Die Marke ist deshalb in dieser Tabelle, weil ein Schweizer Publikum sie kennt und weil der Vergleich sie nennen muss, um vollständig zu sein. Als zugelassener Schweizer Anbieter erscheint sie nicht. Wer diesen Unterschied kennt, kennt den wichtigsten Punkt dieser Liste.
BetOnRed: gleicher Status, gleiche Folge
BetOnRed steht ohne Schweizer Bewilligung in der Liste. Die Folge ist die rechtliche Grundfolge: kein Schweizer Sperrregister, keine Schweizer Aufsicht, kein Schweizer Rechtsweg.
Es hilft nichts, das freundlicher zu formulieren. Die Bewilligung ist in dieser Rechtsordnung die Bedingung für Schutz, und wer ohne sie spielt, verliert den Schutz. Wer bei BetOnRed spielt, sollte diese Entscheidung bewusst treffen. Das ist das Einzige, was diese Seite dazu sagen kann, und sie kann es mit Überzeugung sagen.
BassBet: letzter Name der Gruppe ohne Schweizer Bewilligung
BassBet schliesst die Liste der acht Anbieter ohne Schweizer Bewilligung. Der Status ist derselbe wie bei den sieben vorherigen, und die Folgen ebenfalls. Es wäre unredlich, für den letzten Namen eine andere Bewertung zu erfinden.
Damit schliesst sich das Bild des Vergleichs: Zwei Veranstalter mit Schweizer Bewilligung und eigenem Vertragsgebiet, acht Anbieter ohne Schweizer Bewilligung mit gleichem rechtlichem Status. Die Acht unterscheiden sich in ihrem Schweizer Status nicht, und genau das ist die Erkenntnis, die der Vergleich liefern soll. Die Unterschiede, die ein Spieler bei ihnen findet, liegen in den Bedingungen des jeweils Anbieters und nicht in der Schweizer Bewilligungslage.
Was folgt aus alldem: Bilanz für den Spieler
Es gibt in der Schweiz genau zwei Veranstalter, die Systemwetten unter Schweizer Recht anbieten dürfen, und jeder davon in seinem Gebiet. Wer in der Deutschschweiz, im Tessin oder in Liechtenstein wohnt, wählt Sporttip von Swisslos. Wer in Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf oder Jura wohnt, wählt Jouez Sport von Loterie Romande. Das ist keine Geschmacksfrage, sondern die Summe aus Bewilligungsrecht und Vertragsgebiet.
Für einen Spieler, der viele Reihen spielt, sind drei Zahlen entscheidend. Der Mindesteinsatz bei Sporttip liegt bei CHF 1; der Höchsteinsatz für eine Systemwette liegt bei CHF 10’000, während eine Einzel- oder Kombinationswette bei CHF 1’000 endet. Bei Jouez Sport liegt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000, und die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen. Wer diese drei Grössen kennt, kennt die Grenzen, in denen er sich bewegt.
Die Marge bleibt die Marge. In einem Markt mit zwei Ausgängen zu je 1.90 zahlt der Markt 95 Prozent zurück und behält 5 Prozent; bei 1.85 auf beiden Seiten sind es rund 8 Prozent, bei 1.91 rund 4,7 Prozent. Je nach Markt und Quotenstellung bewegt sich diese Zahl grob zwischen rund vier und rund acht Prozent. Das System ändert daran nichts, weil es den Einsatz nur auf mehr Wetten verteilt. Diese Marge ist der Preis des Spiels, und sie ist der Grund, warum die Erwartung nicht ins Positive dreht.
Wer das akzeptiert hat, kann Systemwetten sachlich nutzen. Sie sind eine Möglichkeit, einen Einsatz bewusst über mehrere Ergebnisse zu streuen und die Verteilung nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Sie sind kein Einkommen und sie sind kein Instrument, das aus einem Zufallsspiel ein Geschäft macht. Wer diesen Satz verstanden hat, wird beim Spielen weniger überrascht. Wer ihn nicht wahrhaben will, wird weiter nach dem System suchen, das es nicht gibt — und genau dort liegt das eigentliche Risiko.
Die vernünftigste Praxis ist unspektakulär. Limite vor dem ersten Wettschein setzen, nicht nach dem ersten Verlust. Den Gesamteinsatz kennen, bevor die Reihenzahl gewählt wird. Immer bei einem Veranstalter spielen, der in der Schweiz bewilligt ist, wenn Schweizer Schutz gewünscht ist. Und wenn die Limite einmal im Monat erhöht werden soll, die 72 Stunden abwarten, in denen die alte Limite weiterläuft. Das sind keine Tricks. Es ist die einzige Stelle, an der dieser Leser tatsächlich etwas kontrolliert.
Häufige Fragen zu Systemwetten
Was genau bedeutet «3 aus 5»?
Bei «3 aus 5» gibt der Spielende fünf Voraussagen ab, und das System bildet daraus alle Dreier-Kombinationen. Es entstehen zehn Reihen, die jeweils aus drei der fünf Tipps bestehen. Jede Reihe ist eine eigene Kombiwette mit eigener Gesamtquote. Die Wette zahlt, sobald drei der fünf Tipps richtig sind; bei höchstens zwei richtigen ist sie verloren.
Wie berechnen sich Gesamteinsatz und Gewinn einer Systemwette?
Der Gesamteinsatz ist der Einsatz je Reihe mal der Zahl der Reihen: bei «3 aus 5» und einem Euro je Reihe also zehn Euro. Der Gewinn einer Reihe ist Einsatz mal Gesamtquote, wobei die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten ist. Der Gesamtgewinn ist die Summe der Gewinne aller Reihen, die mindestens eine richtige Kombination enthalten.
Gibt es eine beste Systemwette, oder kommt es auf die Auswahl an?
Es gibt keine beste Systemwette, weil die Systemform nur die Verteilung des Einsatzes verändert. Ob eine Wette gut ist, hängt an der Qualität der Voraussagen und an der Quote. Die Reihenzahl bestimmt, wie der Einsatz gestreut wird und wie hoch der Gesamteinsatz ausfällt. Risikobereitschaft, Auswahl und Quote zusammen entscheiden, nicht die Grösse des Systems.
Kann man mit Systemwetten Geld verdienen, obwohl jede Quote eine Marge trägt?
Die Marge liegt in jeder einzelnen Quote jeder Reihe, und die Systemform beseitigt sie nicht. In einem Zweiwegemarkt mit Quoten von je 1.90 bleiben rund fünf Prozent der Einsätze beim Veranstalter; je nach Quotenstellung liegt der Wert grob zwischen rund vier und rund acht Prozent. Ein System streut den Einsatz, es verändert die Erwartung pro Franken nicht.
Wer darf in der Schweiz Systemwetten anbieten, und welche Rolle spielt die Gespa-Liste?
Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz und stehen ausschliesslich Swisslos mit Sporttip und Loterie Romande mit Jouez Sport offen. Die Gespa beaufsichtigt sie und führt die Liste der zugelassenen Wettarten, die festlegt, auf welche Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten gesetzt werden darf. Was nicht auf der Liste steht, ist für bewilligte Anbieter nicht spielbar.
Wie wirken Verlustlimiten und Spielsperre bei vielen Reihen?
Bei Swisslos müssen vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 unter 21 Jahren; eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine produktbezogene Selbstsperre ist für 1 bis 180 Tage möglich, eine unbefristete Sperre wird im schweizweiten Register eingetragen.
Was passiert mit einer Systemwette, wenn eine Partie abgesagt wird?
Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innerhalb von 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Rahmen eines Turniers nachgeholt, ist die Wette bei Sporttip ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt; in Kombinationswetten erhält die betroffene Voraussage Quote 1.00. In einer Systemwette wird die Reihe damit nicht storniert, sondern mit dem Faktor 1,00 gerechnet.
Strategie – korbballtipps
Inhalt erstellt vom Team «korbballtipps»
